Konzentrationsmeditation – Andere Perspektiven kennenlernen

In den letzten Jahrzehnten hat sich unser gesellschaftliches Leben stark gewandelt. Alles scheint immer schneller, höher und weiter zu gehen. Wir werden jeden Tag zugeschüttet mit Informationen und Reizen. Dies macht es schwierig, fokussiert zu bleiben auf die Dinge im Leben, die einem persönlich wichtig sind.

Die Konzentrationsmeditation probiert, diesem Umstand entgegen zu wirken und Dinge achtsam zu betrachten. Durch gezielte Übungen erhöhen wir unsere Aufmerksamkeit für allerlei Dinge. Dabei wird unser Geist, aber auch unsere Konzentration und unser Gedächtnis merklich gestärkt.

Worum geht es bei der Konzentrationsmeditation?

Die Konzentrationsmeditation zielt darauf ab, aus unserer alltäglichen Gedankenspirale zu fliehen. Viel zu selten besinnen wir uns auf einfache Dinge. Es ist manchmal unheimlich schwer, aus dem Automatismus des eigenen Lebens zu fliehen. Doch genau das ist wichtig, um das Leben wieder besser wertschätzen zu können. Wer nicht reflektiert, der wandelt schnell auf Pfaden Richtung Unglück. Also will diese Art der Meditation genau da ansetzen.

Bei der Übung fokussiert man sich auf ein einzelnes Objekt, ein imaginäres Bild, einen Gedanken oder ein Mantra. Ganz egal, was man von den genannten Dingen auch wählt: Dieser neue Fokus führt dazu, dass sich unser Geist beruhigt. Was so simpel und vdrmeintlich zu einfach klingt, wurde schon mehrfach bewiesen. Es gibt unzählige Unterstützer dieser Art der Meditation.

Wie führt man die Konzentrationsmeditation durch?

Um einen praktischen Einblick zu gewähren, wollen wir an dieser Stelle 7 kurze Schritte präsentieren, die die Konzentrationsmeditation in seiner Ausführung zeigen.
Diese Art der Meditation kann Ihnen wirklich helfen, sich besser zu konzentrieren, die Verbesserung Ihrer Konzentration. Es braucht ein wenig Zeit, um sich in den richtigen mentalen Zustand zu versetzen. Wenn Sie dies allerdings einmal erreicht haben, werden Sie in der Lage sein, Ihr Leben zu verbessern. Die 7 einfachen Schritte sind wie folgt:

  • 1. Setzen Sie sich oder stehen Sie ganz still.

Für einen höheren Komfort können Sie auch versuchen, die birmanische Position einzunehmen: Sitzen Sie mit gekreuzten Beinen, aber nicht auf dem jeweils anderen Bein (man kann die Beine verschieden positionieren, um herauszufinden, welche Position am bequemsten ist).

  • 2. Wenn Sie sitzen, dann legen Sie Ihre Handflächen auf den Oberschenkel oder auf die Knie. Wenn Sie stehen, lassen Sie Ihre Arme natürlich nach unten fallen.
  • 3. Entspannen Sie sich.
  • 4. Atmen Sie so natürlich wie immer, aber tiefer als normalerweise.
  • 5. Fangen Sie an, tief zu atmen. Erst ein, dann wieder aus.
  • 6. Denken Sie einfach an nichts. Wenn Gedanken automatisch kommen, lassen Sie ihren Geist diese anerkennen, um den Kopf frei zu bekommen. Konzentrieren Sie sich danach wieder auf Ihre Atmung.
  • 7. Beenden Sie die Meditations-Session genau dann, wenn Ihnen danach ist. Es bringt nichts, den Zustand gezwungenermaßen verlängern zu wollen.

Bei welchen Problemen kann man die Konzentrationsmeditation anwenden?

Die Konzentrationsmeditation steigert nachweislich das psychische und körperliche Wohlbefinden. Ein jeder Mensch strebt danach, sein Glück zu erhöhen. Man kann also feststellen, dass Konzentrationsmeditation für jeden geeignet ist. Ob man sich nun etwas beeinträchtigt fühlt oder starke psychische Leiden hat: Sinnvoll ist die Meditation in jedem Fall. Es gibt viele Berichte von Menschen, die damit Depressionen lindern konnten.

Auch Menschen, die achtsamer Leben und mehr auf sich achten wollen, finden in der Konzentrationsmeditation ein nützliches Helferlein. So manche Sucht und anderes schädliches Verhalten kann auf diese Art und Weise bekämpft werden.

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