Glücklich ohne Pornos – das Zünglein an der Waage

Die Erfahrungsberichte und wissenschaftlichen Studien haben Überzeugungsarbeit geleistet und wir sind Gehirn einschaltenmittlerweile eindringlich vor Pornokonsum und -sucht gewarnt worden. Der Neustart nach der Sucht gestaltet sich für viele als Kraftakt, aber gleichzeitig auch als Segen, weil das Leben sich dadurch signifikant bessert. Dabei sprechen die Betroffenen nicht ausschließlich von einem verbesserten Sexleben, sondern nennen sehr wohl auch viele andere Aspekte, die sich zum Positiven gewendet haben.

Klar ist, dass die Abstinenz von Pornos nicht alle (psychischen) Probleme löst. Direkt sichtbare Wunder sind nicht zu erwarten. Der Prozess der Erholung nach der Abhängigkeit braucht Zeit. Ist es aber dann endlich soweit und man hat sich frei gemacht von diesem Laster, so macht man oft mit einem völlig neuen Lebensgefühl Bekgeanntschaft. Ein generell höheres Wohlbefinden, gesteigerte Libido und bessere soziale Kompetenzen sind nur drei der typischen, positiven Konsequenzen.

Wie ebnet sich der Weg des Glücks?

Den Begriff des Glücks sollte man im Allgemeinen ein wenig differenziert betrachten. Glück und Wohlbefinden können auf vielen Ebenen statt finden und sind vor allem sehr individuelle Empfindungen. Wir können viele Lebensereignisse meistens nicht beeinflussen. Zeiten, die von Trennungen, Schmerz und Leid geprägt sind, gibt es immer wieder und gehören zum Leben dazu. Sie festigen uns und lassen uns stärker werden.

Was wir aber sehr wohl beeinflussen können, ist die Art und Weise, wie wir mit solchen Phasen umgehen. Psychologen nennen diese Fertigkeit gerne „Coping“ und es gibt spezielle Strategien, wie wir diese verbessern können. Ein gesunder, ungestresster Geist spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie wir wissen, ist man während der Pornosucht alles andere als stark und gefestigt. Stress, hohe Ansprüche und vermindertes Lustempfinden hemmen uns dabei, das Leben zu genießen. Die Überstimulation durch Ponos strapaziert unser Gehirn dermaßen, dass eine Menge Lust – und zwar im Bezug auf viele Lebensbereiche – verloren geht.

Um also mehr Glück zu empfinden, gibt es sicherlich einen wichtigen Faktor, der ausschlaggebend ist. In unserer Thematik der Pornosucht ist es die Abstinenz von Selbiger. Wer seinen Kopf samt Belohnungszentrum weniger mit Pornos, belastet, dessen Gehirn wir wieder die Möglichkeit geboten, auf andere Art und Weise zu Glück und positiven Gefühlen zu kommen.

Aufräumen und neu beginnen

Vielleicht ist es ein wenig wie im Haushalt. Das eigene Zimmer ist unordentlich und vollgepackt mit unnützen Gegenständen. Das die Ordnung der Umwelt auch den Geist ordnen kann, wissen wir nicht erst seit gestern. Betrachten wir nun all die Reize, denen wir uns tagtäglich aussetzen, als eben diese Gegenstände. Wer sich davon frei macht, der fühlt sich darauf hin auch für gewöhnlich unbeschwerter. Es ist wieder mehr Platz für Bewegung, mehr Platz, um sich zu entfalten.

Der Kopf als Wohnraum reagiert nach der „Säuberung“ ganz ähnlich. Sind die Reize verschwunden, bleibt Raum und Platz für neue Empfindungen – und für ein neues, gesundes Glücksempfinden. Es lohnt sich also ungemein, die Pornosucht zu bekämpfen. Wie gesagt ist dies kein Freischein für ein unendlich glückliches Leben, doch sie ebnet den Weg und eine wichtige Basis dafür. Denn eine Menge Ballast an Stress, der durch Reize aller Art verursacht wird – fälllt einfach von Einem ab. Probieren Sie also jetzt den Neustart, entweder ganz alleine oder auch im Rahmen einer der zahlreichen „Challenges“, die im Netz angeboten werden und für zusätzliche Motivation sorgen.