Sucht nach Pornos schlimm – aber was ist mit den anderen Inhalten?

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Wir warnen auf unserer Seite eindringlich vor der Pornosucht und ihren Gefahren für die menschliche Psyche. Sie hinterlassen einen bleibdenden Eindruck in hochaufgelösten Streifen, die optisch so nah an der Realität sind, dass eine Trennung zur Fantasie immer schwerer wird. Das ist auch deshalb so, weil die Filme ja immer dazu dienen, um dabei zu masturbieren. Es wird also ein evolutionäres Grundbedürfnis befriedigt, während man sich den reizvollen Filmen hingibt.

Dieser Umstand ist ein ganz Wichtiger, wenn man die Gefahr des Pornokonsums auf den Punkt bringen will. Es ist nämlich zwar so, dass auch moderne Serien und Filme emotionale Regionen im Gehirn betreffen und bewegte Bilder in unglaublich realistischer Auflösung präsentieren, doch diese werden noch einmal anders verarbeitet. Die Serien präsentieren nämlich meist eine fremde, unrealistische Welt. Das Porno-Pendant fokussiert sich auf der anderen Seite ständig auf den Umgang von Männlein und Weiblein, der sehr relevant erscheint im Leben jedes Menschen.

Fantasy und Realität

Sex ist nämlich allgegenwärtig und etwas, worauf wir im echten Leben tatsächlich hinarbeiten. Pornofilme servieren uns – mal einfach ausgedrückt – Beispiele dafür, wie es ablaufen könnte. In der Serie „The Walking Dead“ kämpfen die letzten Überlebenden in einer apokalyptischen Welt gegen eine Horde Zombies. Bei „Game of Thrones“ kämpfen Könige gegen Untote, Drachen gegen Magier. Diese Szenarien sind unschwer von unserer alltäglichen Realität auseinander zu halten.

Die Pornos und Portale probieren dagegen, nah an einer angeblichen Realität zu sein. In den Filmen kommt mal eben die Nachbarin oder eigene Schwiegermutter ins Bett gestiegen. Die Werbungen neben dem Videofenster versprechen, das „eine geile Ficksau“ im Dorf neben an auf dich wartet. Wer nicht so affin ist mit dem Internet, der kann schnell auf diese Masche reinfallen. Und wer generell wenig Lebenserfahrung hat, der ist ab und an dazu geneigt, um die in den Pornos behandelten Stories als realistisch zu bewerten. In Wirklichkeit hat aber nichts davon mit der gesunden Realität zu tun.

Im Kopf spielt die Musik

Wir Menschen haben ein großes Reflektionsvermögen und die Gabe, viele Situationen richtig zu antizipieren und einzuschätzen. Doch die Medien machen es uns heute nicht gerade einfach, von diesem Talent zu profitieren. TV-Sendungen diktieren Mode und Schönheitsideale, Werbungen probieren vorzugeben, was man zu konsumieren hat. Auf Facebook werden Lifestyles kommuniziert und beworben, denen tausenden und Millionen von Fans nachgehen. Es ist wichtig, immer einen kritischen Blick zu behalten und nicht alles zu glauben, was einem präsentiert wird.

Doch wie unterscheidet man das Echte von dem Falschen? Ein Handbuch dafür gibt es nicht. Die nötige Lebenserfahrung und Bildung sind hier wohl die einzigen Erfolgsschlüssel. Im Bezug auf Pornos gibt es aber einen ganz wichtigen Tipp: mehr echten Umgang mit Frauen pflegen, weniger digitale Inhalte konsumieren! So kann man nämlich wieder ein Gespür dafür entwickeln, wie das soziale Miteinander harmonisch und respektvoll fuktioniert. Endlich mal wieder mit Frauen sprechen und merken, dass sie nicht direkt auf Sex aus sind. Erkennen, dass Frauen Lebewesen und keine Objekte sind.

Die Pornos verzerren nämlich das Frauenbild ungemein und sorgen dafür, dass wir sie immer weniger wertschätzen. Der Neustart und das „Leben post Porno“ sind die effektivsten Möglichkeiten, und das gesunde Empfinden wieder herzustellen und in eine erfülltere Zukunft zu steuern.

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