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Joda sagte schon: Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.
#32
Hi Aldurin,
über einen Monat rum zu haben ohne Masturbation ist doch schon mal ne Hausnummer! Die Frage bleibt aber, wie handhabst du das?

Zitat:Heute habe ich mal wieder den Verlauf, Lesezeichen und Co gelöscht.
Vielleicht sollte ich so ne Sperre mir installieren, aber die würde ich auf die eine oder andere Weise sicher auch wieder umgehen....

Geilst du dich anderweitig trotzdem auf, einfach ohne dich anzufassen? Ich meine, ich kenne das Spiel zwischen Material ansammeln und sich dem dann später wieder entledigen. Aber das hält einfach trotzdem alte Gewohnheiten wach. Und das ist tückisch, denn in solchen Situatuonen sind Blocker etc. (vor allem die, die selbst aufgesetzt wurden) nur ein schwacher Scheinschutz. Was ist diese innere Kraft die dich zur Suche von Material zwingt? Kannst du das in Worte fassen?

Zitat:Ich bin auch nicht so der Tagebuch Typ, mir fällt das eigentlich recht schwer, auch wenn man das vielleicht nicht lesen mag, weil ich schon recht offen schreibe, würde ich meinen.
Aber das hinsetzen vor dem PC und dann einen Abschnitt zu verfassen ist doch immer eine gewisse Hürde.
Da hat mir das im Urlaub, wenn ich das morgens verfasst habe, ist mir das deutlich leichter gefallen.

Kenn ich, würde ich das auch an einem Laptop machen ginge es mir ähnlich. Es wäre zu viel aktive Arbeit damit verbunden. Ich mach allerdings alles am Smartphone und oft fange ich erst an zu schreiben, es kommt was dazwischen und ich beende den Post erst Stunden später Big Grin. Nichts desto trotz hilfts beim Reflektieren.

Zitat:Ich muss auch ehrlich sagen, in letzter Zeit, reizen mich die Bilder eigentlich gar nicht mehr so richtig sexuell, aber irgendwie will ich auch nicht von denen lassen. Das ist so komisch das in Worte verfassen zu wollen und hört sich irgendwie schon ein wenig dämlich an (finde ich).

Gewohnheit würde ich sagen. Es ist oft schwieriger für sich etwas loszulassen, als an etwas festzuhalten. Ich hab mal in einer mitgeschnittenen Psychologievorlesung auf Youtube gesehen, dass Verluste im Hirn sehr viel schwerwiegender attributiert werden, als gleichwertige Gewinne. Das erklärt bei vielen Menschen auch das typische Nachtrauern von Dingen, selbst derer, die man nur potentiell hätte haben können. Ich denke da gibt's nen starken Zusammenhang mit dem suchtartigen Anhäufen von Pornobildern/Websites/Videos, selbst wenn deren "Mehrwert" gering bzw. negativ ist. Ich glaube aber du bist da auf einem guten Weg aktuell. Wie häufig sind denn deine Anhäuf- und Löschphasen  so in der Regel?

Gruß
Thunder
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RE: Joda sagte schon: Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen. - von ThunderDome - 15.09.2022, 13:38



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