24 Jahre alt, (Erektile Dysfunktion): Sex ist besser, viel offener, mehr Motivation

Ich habs geschafft! Ein RIESIGES DANKESCHÖN an alle und für die Motivation.
Meine Erfahrungen ohne Masturbieren und Pornoverzicht
Tag 0: Ok das wird härter als ich dachte
Tag 1: Ok es wird richtig, richtig hart!
Tag 2: Ich bin mir ziemlich sicher dass ich mindestens eine Woche nicht masturbiert habe..
Tag 3: *heul*
Tag 7: Ach du scheisse! Ich habe so viel mehr Zeit! Viel zu viel Freizeit.. Ich wünschte ich könnte heute masturbieren.. Das wär echt toll..
Tag 12 bis 15: Ich hatte jetzt 100 Stunden keine Erektion mehr, funktioniert mein Penis noch gescheit? (Antwort: Ja tut er)
Tag 30: Bekomme oft eine Morgenlatte, erstes Mal nach Jahren. Erektile Dysfunktion und verspätete Ejakulation extrem verbessert..
Tag 45: Erster feuchter Traum seit Jahren..
Tag 70: Habe endlich den Mut gehabt alle meine Pornos zu löschen..
Tag 85: Wieder ein feuchter Traum. Ich habe geträumt, dass ich Pornos schaue.. Bin tatsächlich enttäuscht aufgewacht als ich gecheckt habe, dass es nur ein Traum war..

Warum habe ich mit der 90 Tage Challenge angefangen?

Ich habe damals in der Mittelschule mit leichtem Pornokonsum angefangen. Im Gymnasium hat es dann angefangen heftiger zu öfter zu werden. Mein gesamtes Studium lang ist mein Pornokonsum immer extremer geworden und als ich letztes Jahr ausgezogen bin und seitdem alleine wohne hatte ich die Freizeit 3-4x am Wochenende pro Tag zu masturbieren..(Toll oder?) Ich dachte mir hey das gerät langsam außer Kontrolle und einem Tag nach Don Jon und mehr Lesen im Internet habe ich mir geschworen nichtmehr auf Pornos zu onanieren. Wenn ich das nicht schaffen würde sagte ich mir, bräuchte ich wahrscheinlich einen Neustart.. 30 Minuten habe ich mich in der Community angemeldet und mir versprochen: 90 Tage keine Pornos, Keine Masturbation (Sex ist in Ordnung.)
Geschafft!
Ich spule die 90 Tage jetzt mal vor denn hier ist mein Bericht. Das ist aber nicht das Ende der ganzen Geschichte. Ich habe immer im Hinterkopf dass ich irgendwann mal wieder „Leicht“ zurück gehe und manchmal Pornos schaue aber solange ich die positiven Aspekte so genieße dachte ich mir, dass ich 30 Tage nochmal dran hänge! Vielleicht werden es also 120 Tage, vielleicht auch ein Jahr, mal sehn..

Positive Veränderungen:

Während meine ursprünglichen Gründe um mit den Pornos aufzuhören ziemlich schwammig waren (Ich wollte einfach besseren Sex haben, wollte ohne Pornos zurecht kommen. Ich wollte auch irgendwie meine Willenskraft testen oder herausfordern..) sind die Veränderungen die ich an mir bemerkt habe extremer als ich dachte. Hier sind sie, geordnet nach Wichtigkeit.
1. Mehr Freizeit und Motivation: Vor der ganzen Geschichte lebte ich quasi in einem Trott.. Jeden Abend kam ich heim von der Arbeit, würde mir 20-30 Minuten einen runterholen (ich habe eine Kunst daraus gemacht), würde zwei Teller Nudeln essen und vor dem Fernseher beim Filmschauen einschlafen.. Ich habe nie gecheckt dass ich zwar nur 20-30 masturbierte aber mit der energielosen Zeit danach eigentlich mehr als zwei Stunden am Tag verschwendete. Als Ich also mit der ganzen Challenge angefangen habe, habe ich gecheckt dass ich eigentlich extrem viel Zeit habe und vielmehr hatte ich jetzt die Energie auch etwas zu unternehmen wie trainieren zu gehen und mich besser zu ernähren.
In den letzten 90 Tagen habe ich angefangen regelmäßig trainieren zu gehen und mich gesünder zu ernähren. Ich bin in der Form meines Lebens und fühle mich super mental sowie emotional. Ich kann also quasi nicht sagen ob viele der Veränderungen indirekt durch mein Training oder die Ernährung oder eben durch das nicht-Pornoschauen kommt. Werde aber beides erstmal beibehalten.
2. Finde Frauen jetzt auf einer anderen Ebene mehr attraktiv: Sexuelle Werbeanzeigen sind natürlich anregend aber wirken auf mich nichtmehr wie früher weil sie mir irgendwie unecht rüberkommen..
3. Ich bin ein bisschen offener und sozialer geworden
4. Sex ist viel besser. Das reicht 😉

Tipps und Tricks:

Konzentriere dich NICHT nur auf das nicht-masturbieren. Wenn du dir selbst sagst „Denk jetzt nicht an die Farbe blau“ dann wirst du genau das tun. Die Beste Möglichkeit um in dem Moment nicht an Blau zu denken ist z.B Liegestützen zu machen. Ich habe außerdem eine Low Carb Diät angefangen. Das hat meinen Kopf abgelenkt und war fast noch schwieriger als das nicht Masturbieren..Ich habe mich zwar manchmal gehen lassen mit der Diät aber ich würde niemals rückfällig werden bei der Pornosucht. Das ist Regel nummer 1.
Geh raus und mach was mit Leuten! Freund dich mit Menschen an, verbringe mehr Zeit mit der Familie!
Wenn du das Verlangen hast dann lies auf porno-sucht.com! Mach dir die Seite zum Lesezeichen sodass du ganz schnell drauf gehst! Dort wirst du durch die ganzen Erfahrungsberichte wieder zurückgeholt und erinnerst dich, warum du überhaupt damit angefangen hast!
Ich mache eine leichtere Version von kalten Duschen wo ich mich normal warm dusche und die letzten zehn Sekunden eben Eiskalt abdusche. Es ist echt schwer aber ich denke es hilft ungemein!
Mich würde wirklich interessieren ob du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder irgendwelchen Rat brauchst! Meine nächste Challenge ist weniger im Internet zu surfen und weniger Fernzuschauen.
Bleibt Stark Brüder & Schwestern!

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